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Rezension | Nowhere Special

Publiziert am 19. Oktober 2020

Ein todkranker junger Vater und sein kleiner Sohn, der vielleicht bewegendste Kinofilm des Jahres.

Der Regisseur von «Nowhere Special» heisst Uberto Pasolini. Ein Nachname, der in der Kinowelt zu Grossem verpflichtet und das ist dem Italiener mit seinem neuen Film ohne Wenn und Aber gelungen. Ein grandioses Drama über eine kleine Welt, die voller Zärtlichkeiten steckt. Ein ergreifender und zutiefst humanistischer Film, der keinen fühlenden Menschen kalt lässt.
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arttv Rezension
Ich kann mich an keinen schöneren und berührenden Film erinnern, den ich in den letzten Monaten gesehen habe. Für mich war «Nowhere Special» eines der ganz grossen Highlights am Zurich Film Festival 2020. Einfach unvergesslich! Eine tief bewegende Lebensreise, erzählt mit melancholischer Leichtigkeit. James Norton spielt seine Rolle als todkranker junger Vater hervorragend, und der kleine Daniel Lamont agiert mit einer verblüffenden Natürlichkeit. Keine Ahnung, wie das Uberto Pasolini geschafft hat. Der Regisseur ist zwar in keiner Art und Weise mit dem berühmten italienischen Regisseur Pier Paolo Pasolini verwandt, und doch wird er dessen Nachnamen gerecht. Mit seinem Film schafft Uberto Pasolini eine kostbares Juwel, das uns zeigt, wie wertvoll – aber auch endlich – die Zeit ist, die wir mit unseren Liebsten verbringen dürfen.» Felix Schenker

Zum Film
«No. 1 Dad» steht auf Johns Tasse. Er dreht sie in der Hand und weiss, dass er dieses Versprechen nicht halten kann. Täglich macht er seine Runde als Fensterputzer, geht danach mit seinem vierjährigen Sohn Michael in den Park und liest ihm abends aus einem der bunten Bücher vor. John kümmert sich alleine um Michael. Er will die Last eines tragischen Schicksalsschlags, so gut es geht, von ihm fernhalten: Denn seit seiner Diagnose weiss John, dass er selbst nur noch wenige Monate zu leben hat, und so sucht er nach einer neuen Familie für seinen Sohn. Doch nach und nach überwältigen ihn Zweifel und Wut. Wie sollte er überhaupt entscheiden können, wer richtig und was das Beste wäre? Die wenige Zeit, die ihm noch bleibt, wird zum intensiven Abschied, in dem John zu lernen beginnt, sich seinem Sohn in vollem Vertrauen zu öffnen.

Weitere Stimmen
«Ein leiser, zu Tränen rührender Film, die zärtliche Geschichte eines Lebens, das endet, und eines anderen Lebens, das beginnt… Uberto Pasolini nimmt eine wahre Begebenheit zum Ausgangspunkt seiner Geschichte und verwandelt sie in eine fast sinnliche Erfahrung. Das liegt vor allem am leidenschaftlich einfühlsamen Spiel von James Norton.» Screen Saily | «Ein Film, der im Angesicht des Todes über Liebe spricht, mit unendlich viel Menschlichkeit, wahrhaftig, engagiert und berührend.» Sentieri Selvaggi | «Eine wunderschöne, herzzerreissende Geschichte, ein Film, der den Tod zum Anlass nimmt, um über das Leben zu sprechen. Die Blicke zwischen John und dem kleinen Michael sprechen mit einer Beredsamkeit, die einem das Herz zerreisst.» il fatto quotidiano | Ein herzzerreissendes Drama, meisterhaft gestaltet, einfühlsam und unglaublich bewegend … Verlust, der Wechsel an einen anderen Ort, die Kostbarkeit der Zeit, die Vater und Sohn zusammen verbringen – Pasolini behandelt seine Themen auf eine unglaublich schöne Weise und mit der grösstmöglichen Komplexität, indem er Michael, der nicht wissen kann, was das alles bedeutet, mit einbezieht.» The Upcoming

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Nowhere Special | Regie: Uberto Pasolini | Drama | 96 Minuten | Italien, Rumänien und UK, 2020 | Verleih: Filmcoopi | Der Film feierte am im Rahmen der Filmfestspiele von Venedig 2020 seine Weltpremiere und gewann am Internationalen Filmfestival Warschau den Publikumspreis.

Filmstart Deutschschweiz: 5. August 2021

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