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Eine feinfühlige Hommage an eine junge Frau, die auf die Menschen zuging und Zeugnis ablegte über das, was sie sah.

Spielfilm | Camille

Publiziert am 27. Januar 2020

Sie ging dorthin, wo andere sich niemals hingewagt hätten. Ein Film nach wahren Begebenheiten über die letzten Monate einer mutigen jungen Frau …

«Als sie im Alter von 26 Jahren starb, hatte Camille erst zwei Jahre lang fotografiert. Ihr stand eine grosse Karriere bevor. Doch ihr blieb keine Zeit dazu.» Kommentiert Regisseur Boris Lojkine die Biografie der Fotografin, nach der er seinen Spielfilm drehte und fasst zusammen: «‹Camille› ist die Geschichte einer jungen idealistischen Frau, die davon träumt, Fotojournalistin zu werden, um vergessenen Bevölkerungsgruppen zu helfen.»
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Zum Film
Die junge Fotojournalistin Camille Lepage reist voller Idealismus nach Zentralafrika, um in Bildern über den Bürgerkrieg zu berichten. Was sie dort zu sehen bekommt, verändert ihr Leben. Würdevoll erzählt Boris Lojkine die wahre Geschichte einer jungen Frau, die mit seltener Intensität lebt, die Welt wahrnimmt und verzweifelt die Konflikte und Dramen von Schwarzafrika ins Bewusstsein zu rücken versucht, welche der Westen nur zu gerne ausblendet.

arttv Stimme
«Der französische Regisseur Boris Lojkine hat sich in all seinen bisherigen Filmen – ob Dokumentar- oder Spielfilme – um den Zustand der Menschen gekümmert, die in Kriegsgebieten (Vietnam) leben oder als Migranten in eine bessere Welt unterwegs sind. Der 51jährige Lojkine ist ein Mensch, der wirklich wissen will, was die Leute durchgemacht haben und wie sich ihr Leben dadurch verändert hat.
Und jetzt «Camille», ein Spielfilm, der letzten Sommer am Internationalen Filmfestival in Locarno auf der Piazza Grande seine Weltpremiere gefeiert hat und den Publikumspreis entgegennehmen konnte. «Camille», diese eindringliche Geschichte, fast dokumentarisch in Szene gesetzt und mit Nina Meurisse in der Rolle als Camille hervorragend besetzt, ist ein Porträt einer unerschrockenen jungen Frau, die daran glaubte, mit ihrer Arbeit etwas zum Besseren verändern zu können.» – arttv.ch Madeleine Hirsiger

Weitere Stimmen
«Camille Lepage bezahlte teuer für ihr Engagement. Die Zuschauer verlassen den Kinosaal mit enormem Respekt für sie und ihren Beruf.» – 20 Minutes France | «Boris Lojkine würdigt Camille Lepage mit einem intensiven Film, der von Anfang bis Ende fesselnd ist. Eine schlagkräftige Geschichte!» – Cineman

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Camille | Regie: Boris Lojkine | Kriegsfilm | 90 Minuten | France, 2019 | Verleih: trigon-film | Cast: Nina Meurisse, Fiacre Bindala, Bruno Todeschini, Grégoire Colin, Augustin Legrand, Michael Zumstein, Ousnabee Zounoua, Abdouraouf Diallo, Mireille Perrier und Antoine Gouy

Aufgrund der Corona-Krise haben Bund und Kantone neuen Massnahmen erlassen, die direkte Auswirkungen auf Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe in der gesamten Schweiz haben. Ein Grossteil der Schweizer Kinobetreiber hat darauf reagiert und schliesst ab dem 16. März seine Kinos bis Ende April.

arttv wird seine Berichterstattung über neue Filmproduktionen weiter aufrechterhalten.

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