Kunsthaus Zofingen | Bodenlos II

Publiziert am 18. November 2016

Wenn es um das Verhältnis zwischen Alt und Jung geht, blühen die Vorurteile. Beim Projekt BODENLOS II lösen sie sich in Rhythmus und Bewegung auf. Kunst und Tanz treffen zeitlos aufeinander. Erinnerungen und Klänge lassen Augen hören und Beine träumen.

Kunsthaus Zofingen, General Guisan-Strasse 12, Zofingen | BODENLOS II | 5. November bis 18. Dezember 2016

Tanztheater «Vorgestern ist Übermorgen Nr. 2» | Freitag, 18. November, und Samstag, 19. November 2016, jeweils 19 und 20 Uhr | OXIL, Obere Brühlstrasse 6, Zofingen

Kunstvermittlung für Schulen: «Remote Citizen», experimentelle Performance im öffentlichen Raum

Vorgestern ist Übermorgen
In der zweiten Ausstellung der Reihe BODENLOS dreht sich alles um Kunst und Tanz. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf dem Thema der Generationen. Alte Säcke und junges Gemüse, Verkalkte und Naive: Wenn es um das Verhältnis zwischen Alt und Jung geht, blühen die Vorurteile. Und doch trennen die verschiedenen Generationen oft mehr als nur Lebensjahre – sie haben andere Horizonte, andere Lebensweisen, eine andere Erziehung und natürlich andere Perspektiven. Was geschieht also, wenn alte und junge Menschen aufeinandertreffen, Körper auf Körper, bejahrte Knochen auf ungestüme Glieder, Lebenserfahrung auf Lebenshunger? In «Vorgestern ist Übermorgen Nr. 2» begegnen sich elf Menschen unterschiedlichen Alters mit viel bis wenig Tanzerfahrung in der Garderobe, an der Bar und im Warenlift. Das Publikum erlebt eine getanzte Führung durch das Jugendkulturlokal OXIL – nachdenklich, poetisch, verspielt.

Remote Citizen
Unter dem Titel «Remote Citizen» wiederum bietet das Kunsthaus Zofingen eine spannende und experimentelle Performance im öffentlichen Raum an: Eine Gruppe junger Tänzerinnen und Tänzer bildet ein System, welches die Fähigkeit besitzt, in den bestehenden Strukturen des öffentlichen Raums spukhaft aufzutauchen und wieder zu verschwinden. Um die flashmob­artigen Sequenzen präzise zu synchronisieren, wird ein Funksystem benutzt. Dieses ermöglicht, jeden Moment auf die Aktion Einfluss zu nehmen. Mit zusätzlichen Kleinobjekten inszenieren Schulklassen lustvoll flüchtige und absurde Mini­geschichten.

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