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Junges Theater Thurgau | Annas Briefe

Publiziert am 03. Mai 2017

Wie hat der Alltag vor 100 Jahren ausgesehen? Was hat die Menschen während des Ersten Weltkriegs bewegt? Welche Träume hatten die Jugendlichen damals? Hauptfiguren des Theaterstücks sind zwei Mädchen namens Anna, die sich in unterschiedlichen Zeiten bewegen: 1917 und 2017.

_Junges Theater Thurgau | Annas Briefe | Regie, Idee: Ira Werner, Dramaturgie: Björn Reifler, Produktionsleitung: Katrin Sauter |
Mit: Lily-Rose Demeulemeester, Sara-Jane Demeulemeester, Corine Fischer, Florin Fritschi, Sarina Hess u.a. | Uraufführung: 21. April 2017 | Weitere Aufführungen bis 6. Mai 2017

Weitere Links

Theaterworkshop in Kooperation mit dem Historischen Museum Thurgau

Entstehung der Produktion
Das Projekt „Annas Briefe“ hat bereits im September 2016 begonnen, als die Ausstellung «14/18 – Die Schweiz und der grosse Krieg» in Frauenfeld Halt machte. Die jungen SchauspielerInnen hatten in diesem Zusammenhang Zugang zu den Briefen einer Thurgauer Familie erhalten. Die Mutter und die
Geschwister schrieben sich wöchentlich während des Kriegs. In den Briefen wird ein Bild der Zeit sichtbar, welches für uns fast nicht mehr vorstellbar ist. Die jungen SchauspielerInnen haben sich der Zeit vor 100 Jahren angenähert. Wie lebten Menschen damals, was beschäftige sie? Welche Träume hatten die Jungen von damals?

Ein Haushaltsjahr 1917 und 2017
Anna wächst in einem Dorf im Thurgau auf. Mit 18 geht sie nach Lausanne ins Haushaltsjahr, um dort kochen, waschen, putzen und Französisch zu lernen. Sie will aber studieren wie ihre Brüder. Sie darf jedoch nicht, da der Erste Weltkrieg vorherrscht und sie zu Hause helfen muss. Die Anna der Gegenwart ist ebenfalls 18. Sie geht noch zur Schule. Sie hat aber die Nase gestrichen voll von allem. Deshalb nimmt sie die erstbeste Arbeit als Au-Pair an. So schlagen sich die Annas wacker in ihren Zeiten und suchen ihr Glück. Dabei treffen sie Entscheidungen fürs Leben. Nicht immer die richtigen.

Projektpreis 2017
Diese Idee, Geschichte ins Rampenlicht und in Bezug zur Erlebniswelt der Jugendlichen von heute zu stellen, hat auch die Jury der Stiftung Felix Rellstab überzeugt. Annas Briefe hat den Projektpreis 2017 erhalten. Dieser wird einmal im Jahr an ein Theaterprojekt vergeben, welches mit theaterpädagogischen Ansätzen, partizipativ und für sowie mit Kindern oder Jugendlichen ein aktuelles Thema aufgreift. Speziell ist auch der Aufführungsort. Das Alte Zeughaus in Frauenfeld wird normalerweise als Ausstellungsraum vom Historischen Museum benutzt.

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

Preise exkl. MwSt

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