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Interview | Petra Volpe

Publiziert am 23. Februar 2014

Einsamkeit. Betrug. Enttäuschungen. Und da ist die junge Mia, die auf dem Strassenstrich in Zürich ihren Körper verkauft. Sie ist die treibende Figur in TRAUMLAND und fügt fünf Handlungsstränge zusammen. ART-TV traf die Aargauer Filmemacherin Petra Volpe.
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Der Film
Winter, eine verschneite Stadt. Männer und Frauen, die in gut situierten Verhältnissen leben. So der geschiedene Rolf; er gibt sich alle Mühe, den Kontakt zu seiner Tochter wieder aufzubauen. Und die schwangere Lena, die mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn ein intaktes Familienleben zu führen scheint. Da sind auch die Sozialarbeiterin Judith, die einen harten Job hat, und die verwitwete Spanierin Maria; sie traut sich endlich, ihren Bekannten zu einem romantischen Abendessen zu sich einzuladen.
Im Laufe eines Tages treffen sie alle auf die im Rotlichtmilieu arbeitende Bulgarin Mia. Die Begegnungen mit der jungen Frau lassen die Fassaden bröckeln – nach und nach kommen Lügen, Schmerz und die Sehnsucht nach Nähe und echter Verbundenheit zum Vorschein.

Petra Volpe
Geboren 1970 in Suhr, Schweiz. Schweizerische und italienische Staatsbürgerschaft. 1992-94 Kunststudentin in Zürich. 1994-95 Aufenthalt in New York. 1995-97 AVID-Cutterin in Zürich. 1997-2001 Dramaturgie- und Drehbuchstudium an der HFF (Hochschule für Film und Fernsehen) Konrad Wolf in Potsdam. Seit 2001 freischaffende Autorin und Regisseurin.

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Traumland | Regie: Petra Biondina Volpe | Spielfilm | Schweiz 2014 | Dauer: 98 Min. | Verleih: Filmcoopi | Mit: Luna Mijovic, André Jung, Bettina Stucky, Marisa Paredes, Ursina Lardi, Devid Striesow, Stefan Kurt

Kinostart in der Deutschschweiz: 20.02.2014

«Traumland» ist für den Schweizer Filmpreis 2014 in verschiedenen Kategorien nominiert.

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