© Ursula Palla

Kunstmuseum Bern | Ursula Palla

Publiziert am 17. Mai 2017

Ursula Pallas Installation «Black Flowers» nimmt Bezug auf die Blumenrevolutionen in Portugal, Georgien, Tunesien, Ukraine und Kirgisien: Rosen, Tulpen, Jasmin, Orangenblüten und Nelken fliegen von oben nach unten und klatschen von aussen gegen die Fensterscheiben.
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Blumen der Revolution
Ursula Pallas Videoprojektion «Black Flowers» (2014) zeigt ein Sammlungswerk als Ergänzung zur thematischen Gruppenausstellung «Die Revolution ist tot. Lang lebe die Revolution! Von Malewitsch bis Judd, von Deineka bis Bartana» (Kunstmuseum Bern und Zentrum Paul Klee). Ihre Videoprojektion ist auf den drei Fenstern des Ausstellungsraumes im PROGR vom April bis Juli zu sehen und nimmt auf die «Blumenrevolutionen» in Portugal, Georgien, Tunesien, Ukraine und Kirgisien Bezug. Bei jenen Aufständen und gesellschaftlichen Revolten dienten Rosen, Tulpen, Jasmin, Orangenblüten oder Nelken als Symbol.

Das ewige Dilemma der Revolution
Die Künstlerin lässt sie optisch von draussen auf die Fenster klatschen. Im Innenraum sieht das Publikum kurz nach dem Aufprall, wie die vormals farbigen und zarten Blumen zerschellen und dabei Form und Farbe verlieren. Begleitet wird der Vorgang von konstanten Kanonenschüssen. Anhand der Blumen wird der Verlauf vieler, einst hoffnungsvoller Aufbruchsbewegungen nachvollzogen und das ewige Dilemma der Revolution – als schöner Gedanke nur unter Gewalt und Verlust realisierbar – aufgezeigt.

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Ursula Palla «Black Flowers» | Kunstmuseum Bern | Bis 1. Juli 2017 | Künstlergespräch mit Ursula Palla am 17. Juni, 12h00.

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