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Kunstmuseum St.Gallen | Mona Hatoum

Publiziert am 11. September 2013

Der eigene Körper als Projektionsfläche für soziale wie politische Themen bildete den Ausgangspunkt für das frühe künstlerische Schaffen von Mona Hatoum. Eine eindrückliche Werkschau ist nun in St.Gallen zu sehen, wo Schlüsselwerke auf neue Arbeiten treffen.

Kunstmuseum St.Gallen | 7. September 2013 bis 12. Januar 2014

Öffnungszeiten: Di bis So 10–17 Uhr, Mi 10–20 Uhr

Schlüsselwerke und neue Arbeiten
In ihrer ersten Einzelausstellung in einem Schweizer Museum stellt die Künstlerin ihre Schlüsselwerke neuen, eigens für die Ausstellung realisierten Arbeiten gegenüber. Als Tochter palästinensischer Eltern in Beirut geboren, übersetzte sie in den 1980er-Jahren die eigene Erfahrung des Exils und des Fremdseins in radikale Performances. Seit den 1990er-Jahren realisiert sie Skulpturen und Installationen, in denen der abwesende Körper als Metapher für Bedrohung und Verletzlichkeit steht. Klare minimale Formen kontrastieren mit fragilen Materialien, Objekte des Alltags täuschen Behaglichkeit vor, enthüllen aber latente Gefahr. Die von der Künstlerin provozierte Ambivalenz verweist auf Orientierungsverlust an Vertrautem und Fassbarem. In ihren Skulpturen erweitert sie die formalen Möglichkeiten der Minimal Art um die entscheidende Dimension des Politischen und Existentiellen.

Zusammenarbeit mit Textilunternehmen
Für das Kunstmuseum St.Gallen realisiert die Künstlerin eine Reihe neuer Arbeiten in Zusammenarbeit mit Produktionsstätten in der Region. Anlässlich ihres Aufenthaltes in St.Gallen im Mai 2012 besuchte sie das Textilunternehmen Jakob Schlaepfer, das für seine hochwertigen Haute Couture- und Prêt-à-Porter-Stoffe weltweit bekannt ist. Dabei wurde die Idee für eine per Inkjet auf einen mehrlagigen Voile-Stoff übertragene fotografische Arbeit entwickelt.

Zu Mona Hatoum
Mona Hatoum lebt heute in London und Berlin. Sie gilt weithin als eine der herausragenden Künstlerinnen unserer Zeit. 2004 wurde sie mit dem renommierten Roswitha Haftmann-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt sie den Joan-Miró-Preis.

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

Preise exkl. MwSt

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