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Helmhaus | Talk to the Hand

Publiziert am 12. Mai 2013

Von protestierenden Fäusten in den täglichen Nachrichten bis zu erhobenen Däumchen in den Social Media: Effizienter als über Gesten lassen sich menschliche Emotionen kaum ausdrücken.

Helmhaus Zürich | Talk to the Hand | Manon Bellet, Beni Bischof, Frank Bischof, Nesa Gschwend, Thomas Hirschhorn, David Hominal, Huber.Huber, Franziska Koch, Sara Masüger, Ernestyna Orlowska, Levent Pinarci, Gregory Polony, Roland Roos, Katja Schenker, Sally Schonfeldt, Karin Schwarzbek, Diana Seeholzer, Stefan Wegmüller, Hans Witschi | bis 23. Juni 2013

Sprechende Fäuste, patentierte Gesten
Die Gruppenausstellung «Talk to the Hand» zeigt, wie Schweizer Künstlerinnen und Künstler wieder vermehrt in dieses umkämpfte Feld menschlicher Kommunikation eingreifen – kurz bevor es zum Normalfall wird, dass Technologiekonzerne Gesten patentieren lassen. «Talk to the Hand!» sagt der von Arnold Schwarzenegger gespielte Terminator in «Terminator 3», wenn er von einem Tankstellenangestellten aufgefordert wird, die mechanisch zusammengekramte Ware zu bezahlen. Der im Englischen geläufige Ausdruck bedeutet so viel wie «Erzähl das doch einem anderen!». Als Titel der neuen Gruppenausstellung im Helmhaus Zürich ist die Redewendung aber noch anderweitig produktiv: Sie stellt einen Kurzschluss zwischen sprachlicher Kommunikation – «Talk» – und der menschlichen Hand her. Bei aller Aggressivität des Ausdrucks wird darin doch die Hand als Instrument menschlicher Kommunikation – buchstäblich – angesprochen.

Hand und zeitgenössische Schweizer Kunst
Die Ausstellung im Helmhaus Zürich zeigt, dass dieser zentrale Körperteil auch in den Werken zeitgenössischer Schweizer Künstlerinnen und Künstler vermehrt verhandelt wird. Das ist nur konsequent in einer Zeit, in der uns die Gestik ständig vor Augen ist: Wenn wir Nachrichtenbilder anschauen, werden uns täglich die erzürnten Fäuste einer anderen Protestbewegung entgegengehalten, vom arabischen Frühling bis zum amerikanischen Occupy. Wenn wir danach kurz unsere diversen Social Media pflegen, geben wir unsere Zustimmung mit Icons mit erhobenen Däumchen. Und wenn wir das alles mit einem Gerät mit Touchscreen erledigen, gestikulieren wir mit unseren eigenen Händen erst noch so, wie es uns Technologiekonzerne vorschreiben.

1.1 Videobericht als Web-Movie
Sie können unsere Videos kostenlos mittels Embed-Code in Ihre Website einbinden. Regelmässiges und mehrmaliges Einbinden von art-tv Videos in eine andere Website als art-tv.ch bedarf unserer Zustimmung.

1.2 Web-Video auf Datenträger
Sie können einen unserer Web-Videos für 35.- Franken plus 5.- Handling auf einer CD bestellen. Es gelten dieselben Bestimmungen wie unter Punkt 1.1.

1.3 Videobericht hochauflösend
Möchten Sie den Bericht in Kinoqualität besitzen oder diesen weiterverarbeiten? Gerne erstellen wir für Sie eine Daten-DVD im gewünschten Format (MPG/DV o.ä.) für Fr. 250.- Franken. Ohne weitere Angaben erhalten Sie den Trailer im Formt DV Pal.

1.4 Kopie des Rohmaterials
In begründeten Fällen können wir Ihnen das gesamte Rohmaterial im gewünschten Format zur Verfügung stellen. Eine digitale Kopie kostet 280.- Franken*. Ist das Originalmaterial noch auf Digitalkassetten gespeichert kostet das Kopieren der ersten 100 Minuten (oder 2 DV-Bänder) insgesamt 280.- Franken, jede weitere Stunde derselben Produktion 50.- Franken*. Wünschen Sie ein anderes Format, oder haben Sie andere Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

1.5 TV und Film
Für TV-Sender oder für Filmprojekte bestehen spezielle Regelungen, bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich. (+41 (0) 76 337 59 99)

Rechtliches
Der Bericht und das Videomaterial dürfen nur für den Eigenbedarf verwendet werden und nicht an Dritte abgegeben oder verkauft werden. Eine andere Einbindung in eine Website als über den Embed-Code ist u.U. kostenpflichtig. Die Tarife werden im Einzelfall ausgehandelt.

Preise exkl. MwSt

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